Dienstag, 5. Juli 2016

Saphirblau - Kerstin Gier

Fazit: 
Frisch verliebt in die Vergangenheit, das ist vielleicht keine gute Idee. Das zumindest findet Gwendolyn, 16 Jahre alt, frisch gebackene Zeitreisende. Schließlich haben sie und Gideon ganz andere Probleme Zum Beispiel die Welt retten. Oder Menuett tanzen zu lernen. (Beides nicht wirklich einfach!) Als Gideon dann auch noch anfängt, sich völlig rätselhaft zu benehmen, wird Gwendolyn klar, dass sie schleunigst ihre Hormone in den Griff bekommen muss. Denn sonst wird das nichts mit der Liebe zwischen allen Zeiten!

 Einband:   Hardcover

 Seitenzahl:   400

 Verlag:   Arena

  Preis:   16,99 €













Der erste Teil dieser Trilogie hat mich schon einfach nur begeistert und habe zügig den zweiten gelesen um zu sehen wie es weitergeht. Ich wurde nicht enttäuscht, ein Buch voller Spannung, romantischen Szenen und amüsanten Dialogen und Geschehnissen.
Gut gefällt mir auch das dieser Band wieder mit einem Prolog beginnt, mit einer Erzählung von Lucy und Paul in der Vergangenheit. Das ist so etwas wie ein Ritual, gefällt mir gut. Danach setzt die Handlung direkt in dem Moment an, wo sie vorher geendet hat. Dabei taucht auch ein Geist der etwas anderen Art auf, welcher aber sehr niedlich und amüsant ist. Ein neuer Weg Begleiter, der Gwendolyn unterstützt und ihr sehr nützlich ist. Ich muss sagen, ich liebe Xemerius, ich hätte ihn irgendwie gerne selber an meiner Seite.
Es ist das gesamte Buch über sehr viel los, Gwendolyn ist immer noch sehr verwirrt über die ganzen Geschehnisse innerhalb kurzer Zeit und die Wächter reden meist auch nur in Rätseln und erklären ihr nicht besonders viel. Sie ist darüber sehr verärgert, was ich gut verstehen kann und so fängt sie an selber zu recherchieren und zieht somit auch das Misstrauen von Gideon auf sich.  Gideon wirkt ein wenig wankelmütig auf mich, erst ist er unglaublich nett Gwendolyn gegenüber und dann behandelt er sie wieder abweisend und führt sich wie ein Arsch auf, ich als Leserin reg mich da immer total auf. Aber es ist auch einer der Gründe, der dem Buch wieder das Gewisse etwas gibt.
Ich muss sagen Gwendolyn tut mir Leid, sie ist ganz plötzlich in die ganze Sache reingeraten, verbringt ihre halbe Zeit in der Vergangenheit in irgendeinem Raum und bekommt auch öfter abends nichts mehr zu essen, was ich persönlich schrecklich finde.
Aber sie weiß sich definitiv zu helfen und nutzt die Zeit in der Vergangenheit um einige Dinge in Erfahrung zubringen, die ihr niemand erklärt. Sie ist ein sehr neugieriges Mädchen, die gerne alles wissen möchte, so auch unbedingt was es mit dem Geheimnis auf sich hat, wenn der Kreis der Zwölf geschlossen wird. Es gibt auch wieder wirklich tolle Kostüme, die ich wiederum gerne mal tragen würde. Es ist definitiv ein super spannendes Buch, manchmal auch romantisch und vor allem auch lustig. Gwen benimmt sich manchmal einfach zum schießen, ein sehr gefühlsbetontes Mädchen, dass es gerne auch mal übertreibt und tollpatschig ohne Ende. Sie wird mir immer sympathischer und gewisse andere Menschen immer unsympathischer. Manche Menschen können einfach schrecklich sein. Der Schreibstil ist auch hier wieder toll. Madame Rossini redet sehr authentisch und auch so ist alles sehr authentisch, Kerstin Gier hat sich vorher sehr genau erkundigt scheint mir, so wirkt die gesamte Geschichte auch echt und nachvollziehbar. 

Fazit: 
Genauso spannende Fortsetzung von Band 1, unglaublich authentisch und echt geschrieben, man fühlt sich wirklich sofort in die Vergangenheit versetzt, wenn wieder Zeitreisen stattfinden. - 5 von 5 Punkten.  

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